Betriebliche Integration von Flüchtlingen

Bei der IHK-NETZWERK-Veranstaltung „Unternehmen integrieren Flüchtlinge“ am 7. Juli 2016 informierten Referenten verschiedener Institutionen über die betriebliche Integration von Geflüchteten.
Neben Vertretern vom Jobcenter, der Arbeitsagentur und der Ausländerbehörde war auch Jeannine Budelmann eingeladen, ihre Erfahrungen zu teilen. „Wir bieten einem Flüchtling eine Einstiegsqualifizierung an, die über den Zeitraum eines Jahres geht. An drei Tagen in der Woche ist er bei uns im Betrieb, an zwei Tagen in der Sprachschule“, berichtete die Geschäftsführerin.
Eine anschließende Ausbildung sei vorgesehen. Der vorherige ausreichende Spracherwerb sei aber unverzichtbar. Die Einstiegsqualifizierung ist also ein adäquates Mittel, um Geflüchtete im Betrieb einzuarbeiten und gleichzeitig deren Deutschkenntnisse erheblich zu verbessern, was besonders gut durch die Kombination von Sprachschule und der Praxis im Betrieb erfolgt. „Insgesamt haben wir gute Erfahrungen mit der Einstiegsqualifizierungsmaßnahme gemacht“, resümierte Jeannine Budelmann.
Abschließend gab es für die zahlreich erschienen Unternehmer die Möglichkeit, sich untereinander auszutauschen und sich bei Vertretern der Arbeitsagentur und des Jobcenters sowie Beratungseinrichtungen und lokalen Flüchtlingsinitiativen über Einsatzmöglichkeiten von Flüchtlingen im Betrieb zu informieren.
Falls auch Sie als mittelständisches Unternehmen Interesse haben, Flüchtlinge betrieblich zu integrieren oder sich ehrenamtlich zu engagieren, können Sie sich auf der Homepage des Netzwerkes (Unternehmen integrieren Flüchtlinge) informieren oder uns auch gerne persönlich ansprechen!