Jeannine Budelmann informiert Landtagsabgeordnete über Industrie 4.0

Am vergangenen Samstag war Jeannine Budelmann als Referentin bei der Landesarbeitsgemeinschaft Wirtschaft NRW von Bündnis 90/Die Grünen zum Thema Industrie 4.0 eingeladen. Im Wissenschaftspark Gelsenkirchen legte sie den anwesenden Kommunal- und Landespolitikern dar, welche Unternehmen noch Unterstützungsbedarf hinsichtlich Industrie 4.0 haben. Sie betonte zudem, dass beim Thema Digitalisierung nicht nur allein der Ausbau des Breitbandnetzes genüge. Unterschiede zwischen der industriellen Struktur in Deutschland und den USA wurden ebenso erläutert. Jeannine Budelmann verdeutlichte, dass Deutschland als starke Industrienation die Digitalisierung zwar nicht vernachlässigen dürfe, die Stärke im Maschinenbau und der Entwicklung komplexer Elektronik aber weiter nach vorne getrieben werden müsse. Denn um Industrie 4.0 wirklich mit Inhalt füllen zu können, ist nicht das „4.0“ entscheidend, sondern die „Industrie“. Hier müsse Unternehmen unter die Arme gegriffen und mit konkreten Beispielen verdeutlicht werden, wie Industrie 4.0 die eigenen betrieblichen Prozesse verbessern könne. In der gemeinsamen Diskussion mit Matthias Bolte, MdL, Prof. Volker Lohweg von der Hochschule Ostwestfale-Lippe und Günter Korder, Geschäftsführer von „it’s OWL“ unter Moderation von Dr. Birgit Beisheim, MdL, wurde deutlich, dass die fortschreitende Vernetzung von industriellen Produktionsanlagen das Potential besitzt, hochwertige Arbeitsplätze zu schaffen und zu sichern. Allerdings ist eine stärkere Investition in die digitale Bildung nötig, die schon in der Schule ansetzen muss, um Schüler zukunftsorientiert auszubilden.